Reclaim Democracy

September 2017

Die Auseinandersetzung zu den Themen der kulturellen Diversität und des gesellschaftlichen Zusammenhaltens, zwei wichtige Elemente für eine lebendige Demokratie, ist der „rote Faden“ unserer performativen Episoden in „Reclam Democracy“. Es sind verschiedene Geschichten: An einem Tisch sitzen zusammen Menschen aus Türkei, Kurdistan, Syrien, Schweiz, Marocco, Italien, Yemen (usw). Sie feiern zusammen wie schön das Leben in ihrer Heimat ist, wo die Demokratie herrscht und Menschen glücklich macht. Alles wird nur ein Traum sein, der Traum eines Flüchtlings, schlafend im Wartesaal eines Amtes. Der Fluchtreisebericht eines jungen Syriers, durch Europa bis in die Schweiz. Die Erzählung eines Fischersmannes aus Sizilien und die klare Rede eines Schiffbrüchigen. Der Therapeut vom Flüchtling Hans und Muud: Hans aus Afrika kann nicht schlafen, weil seine Seele zwischen Himmel und Erde hängt. Eigentlich ist er tot und reist von Afrika nach Europa hin und zurück; Muud kann nicht schlafen, weil er die „Demokratie Krankheit“ hat…. Er leidet hat „Demokratie-Mangel“. Die Satire von Ahmad im Glück: Eine Parodie über das schwere Leben von Migranten mittels eines TV-Glücksspiels. Das berühmte Lied „Alabama Song“ (Brecht/Weiler), umgeschrieben als Appell für die Menschenrechte der Migrant*innen. Der Monolog des Ministers der Unsicherheit (Politik-Satire). Unsere Performance führten wir (ehrenamtlich) durch die Partizipation und die Inklusion aller TeilnehmerInnen der Gruppe. Niemandsland ist seit 2007 ein Verein, wo MigrantInnen, Flüchtende und die lokale Bevölkerung kreativ und ressourcenorientiert sich treffen und zusammen Projekte entfalten.

Search this website