Eine Übung

Fantastiche amiche, fantastici amici
Hier eine Idee für eine Übung.
Beim Spazieren mit verschiedenen Gangarten laufen. Ich weiss, es sieht je nach Situation/Ort doof aus. Oder beim Laufen, das Tempo verlangsamen bis ihr zu einem bestimmten Punkt ankommt. Zum Beispiel, im Park, bis zu einem Baum. Der Baum könnt ihr auch berühren, umarmen.. Vielleicht nicht schlecken…und die Hände zu Hause auf jeden Fall richtig waschen.
Oder am Rhein, bis zum Ufer, wenn möglich das Wasser berühren und mit dem Rhein reden, wie wenn der Rhein ein Mensch wäre (er ist der grosse Bruder/die grosse Schwester). Small Talks oder auch sonst ernste Fragen stellen.
Noch eine Übung daheim:
Gegenstände reden lassen: Ein Rasierapparat erzählt, wie geil es ist, in den „intimen Zonen“ langsam vorsichtig dahinzugleiten….und vielleicht ungewollt „fremd“ zu gehen.
Oder Dialoge zwischen Gegenständen: Eine Tasse und einer Kerze….lasst euch überraschen…
Und, ich habe die Geschichte von Pascal, mit meinen Veränderungen, geschickt, vielleicht habt ihr Zeit und seid ihr zuhause…dann könnt ihr das Stück lesen. Wir könnten auch mal eine Videokonferenz veranstalten und zusammen darüber unsere Meinungen austauschen…wir haben noch Zeit.
Gerne schliesse ich mit einem Gedicht von Jaques Prévert ab: Es heisst „Paris at Night“.
Drei Streichhölzer in der Nacht, eins nach dem andern
entzündet
Das erste – für dein Gesicht,
Das zweite – für deine Augen,
Das letzte – für deinen Mund,
Und dann die ganze Nacht, um mich daran zu erinnern
Wenn ich dich in meinen Armen halte.

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